Archiv der Kategorie: Studium

„Last-Minute“ beim Studium – Niederlande bieten zulassungsfreie Studienmöglichkeiten

Manchmal kann es beruhigend sein, wenn man weiß, dass es auf den letzten Drücker doch noch eine Studienmöglichkeit ergibt. In Deutschland ist eine Vielzahl an attraktiven Studiengängen zulassungsbeschränkt. Nicht so bei unseren niederländischen Nachbarn: Hier gibt es eine Vielzahl spannender Studiengänge, für die man sich noch kurz vor Studienbeginn (1. September) anmelden kann. Mehr dazu: LAST MINUTE STUDIENSTART 2018

Arbeitsmarktbericht zur Akademikerarbeitslosigkeit

Das DIW (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V.) aus Berlin hat eine neue Studie zur Entwicklung auf dem Akademikerarbeitsmarkt veröffentlicht. „Immer mehr junge Menschen haben in den vergangenen Jahren
ein Studium ergriffen. Vor allem in technischen und naturwissenschaftlichen
Fächern, in Mathematik und Informatik hat die Zahl
der Studierenden zugenommen. Wie sich an den steigenden
Arbeitslosenzahlen der Jahre ablesen lässt, wurde offenbar in
diesen Berufsfeldern über den Bedarf hinaus ausgebildet. Die
Zuwächse der absoluten Zahlen der Arbeitslosen sind zwar nicht
gewaltig, der prozentuale Anstieg lässt aber deutlich zunehmende
Beschäftigungsprobleme bei naturwissenschaftlich-technischen
Akademikerberufen erkennen. So ist die Zahl der arbeitslosen
IT-Experten trotz günstiger Konjunktur in den vergangenen drei
Jahren um ein Drittel gestiegen; dasselbe gilt für Ingenieure,
die in der Industrie eingesetzt werden können. Noch stärker fiel
der Anstieg der Arbeitslosigkeit – um etwa 50 Prozent – unter
Humanmedizinern und Physikern aus. Eine erhebliche Zunahme
der Unterbeschäftigung gab es auch bei Chemikern.
Aus dem Rahmen fallen Bauingenieure sowie Architekten, denn
für diese Berufsgruppen nahm die Arbeitslosigkeit ab. Einfluss
darauf hatte wohl auch die lange Zeit abnehmende Zahl an
Studierenden der entsprechenden Fächer, die wegen einer über
Jahre anhaltenden „Talfahrt“ in der Bauproduktion als wenig
attraktiv eingestuft wurden. Ebenfalls günstig hat sich die Arbeitslosigkeit
in anderen akademischen Tätigkeitsfeldern mit einem
unterdurchschnittlichen Zulauf an Studierenden entwickelt –
etwa bei Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaftlern, Juristen
sowie Lehrern allgemeinbildender und beruflicher Schulen.“
Mehr dazu: DIW

Ab Wintersemester 2018 neuer Medizinstudiengang in Bonn-Siegen

Im kommenden Wintersemester (Oktober 2018) startet an der Uni Bonn ein weiterer Studiengang „Humanmedizin Bonn-Siegen“. Ein Teil der klinischen Ausbildung erfolgt dann an vier Siegburger Kliniken. Für diesen Studiengang muss man sich über die Stiftung für Hoschulzulassung (Hochschulstart) gesondert bewerben. Mehr dazu: Hochschulstart

Ab Mai startet in Deutschland die Studienplatzbewerbung

Wer zum Wintersemester 2017/18 an einer Hochschule oder Universität (staatlich) mit dem Studium anfangen möchte, kann sich ab Mai um einen Studienplatz bewerben. Allerdings nur diejenigen, die ihr „Abi“ bereits in der Tasche haben. Diejenigen, die gerade das Abitur machen, können sich erst dann bewerben, wenn sie das Abiturzeugnis in Händen halten, also Ende Juni bzw. Anfang Juli.
Für die meisten Unis gilt der Bewerbungsschluss 15. Juli 2017 (24:00 Uhr). Wer mehr über die Bewerbungsverfahren und -fristen erfahren möchte, findet hier weitere Informationen: www.bewerbung-studium.de

Übrigens: Für so genannte „Altabiturienten“ (diejenigen, die bereits das Abi haben) gilt an manchen Hochschulen und für manche Studiengänge (z.B. Medizin) ein vorgezogener Bewerbungsschluss: 31.05.2017

Die wachsende Zahl an Abiturienten und die Angst vor einer neuen Bildungskatastrophe

DIE ZEIT veröffentlichte im Dezember 2016 einen Gastbeitrag des Hamburger Schulsenator Ties Rabe. Darin setzt er sich kritisch mit der Frage auseinender, was eine wachsende Zahl von Abiturienten und Studenten für Schule und Studium bedeutet. Zum Gastbeitrag.

Lehrermangel in Baden-Württemberg

Die Zahl der Lehramtsanwärter in Baden-Württemberg geht weiter zurück. Im Jahr 2015 haben im Bundesland Baden-Württemberg rund 700 Studierende weniger als im Jahr davor das erste Staatsexamen abgelegt, teilte das Statistische Landesamt mit. Waren es 2014 noch 5582, ging die Zahl 2015 um 13 Prozent auf 4877 Absolventen zurück. Weniger waren es zuletzt im Jahr 2005.Der Trend wird sich in den nächsten Jahren fortsetzen.Mehr dazu: Stuttgarter Nachrichten

AERES Hochschule in den Niederlanden bietet einzigartiges Studium an: „European Food Business“

Interessierst du dich für andere Kulturen, Länder, Bräuche und auch deren Nahrungsmittel? Dann bist du bei European Food Business genau richtig. Der englischsprachige Bachelorstudiengang European Food Business beschäftigt sich mit Nahrungsmitteln vom Erzeuger bis hin zum Verbraucher, wobei der Verbraucher und die nachhaltige Produktion hierbei im Mittelpunkt steht. Die Kombination aus betriebswirtschaftlichen Fächern und Fächern, die in der Nahrungsmittelindustrie wichtig sind, hast du nach deinem Studium eine solide betriebswirtschaftliche Grundausbildung mit viel Erfahrung und Wissen über Nahrungsmittelverarbeitung, -vermarktung sowie über das Verbraucherverhalten. Diese Themen beziehen sich alle auf den europäischen Markt.
Während des Studiums wirst du nicht nur in den Niederlanden studieren, sondern reist auch für ein halbes Jahr an eine Partneruniversität in Frankreich und für ein ganzes Jahr an eine Partneruniversität in Italien.
Bist du auf den Geschmack gekommen? Komm zum Tag der offenen Tür am 25.März 2017. Dann erfahre auf der Webseite der Hochschule www.aeresuas.de mehr über diesen Studiengang. Melde dich auch für den Tag der offenen Tür am 25. März in Almere an und lernen die Hochschule, Studenten und Dozenten vor Ort kennen. Anmelden kannst du dich unter www.aeresuas.de/meetus

Coverfoto-EFB

2014 studierten 137.300 Deutsche im Ausland

Ein Zuwachs um 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit setzt sich der Trend fort, wonach immer mehr Deutsche ins Ausland gehen, um zu studieren. Die beliebtesten Länder: Österreich (20%), die Niederlande (16%), das Vereinigte Königreich (12%) und die Schweiz (11%). Damit studieren 59% der immatrikulierten Deutschen in diesen 4 Ländern. Mehr dazu: Statistisches Bundesamt