Archiv für den Monat: Mai 2018

Stiftung für Hochschulzulassung veröffentlicht hilfreiche Checkliste

Eine Studienplatzbewerbung kann schnell unübersichtlich werden, wenn man sich bei mehreren Hochschulen bewirbt. Die Stiftung für Hochschulzulassung (Hochschulstart) führt für einige Hochschulen die Auswahlverfahren durch (Dialogorientiertes Serviceverfahren) und hat nun diese hilfreiche CHECKLISTE veröffentlicht.

Niederländische Uni Maastricht wegen zu vieler englischsprachiger Studiengänge verklagt

Die Uni Maastricht ist bekannt für ihre internationale Ausrichtung, auch bei deutschen Studierenden. Nun wurde die Uni von der Vereinigung für besseren Unterricht (Vereinigung Beter Onderwijs Nederland (BON)) verklagt. Es gebe zu viele englischsprachige Studiengänge und das würde niederländische Bewerber benachteiligen. Mehr dazu: Aachener Nachrichten

Arbeitsmarktbericht zur Akademikerarbeitslosigkeit

Das DIW (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V.) aus Berlin hat eine neue Studie zur Entwicklung auf dem Akademikerarbeitsmarkt veröffentlicht. „Immer mehr junge Menschen haben in den vergangenen Jahren
ein Studium ergriffen. Vor allem in technischen und naturwissenschaftlichen
Fächern, in Mathematik und Informatik hat die Zahl
der Studierenden zugenommen. Wie sich an den steigenden
Arbeitslosenzahlen der Jahre ablesen lässt, wurde offenbar in
diesen Berufsfeldern über den Bedarf hinaus ausgebildet. Die
Zuwächse der absoluten Zahlen der Arbeitslosen sind zwar nicht
gewaltig, der prozentuale Anstieg lässt aber deutlich zunehmende
Beschäftigungsprobleme bei naturwissenschaftlich-technischen
Akademikerberufen erkennen. So ist die Zahl der arbeitslosen
IT-Experten trotz günstiger Konjunktur in den vergangenen drei
Jahren um ein Drittel gestiegen; dasselbe gilt für Ingenieure,
die in der Industrie eingesetzt werden können. Noch stärker fiel
der Anstieg der Arbeitslosigkeit – um etwa 50 Prozent – unter
Humanmedizinern und Physikern aus. Eine erhebliche Zunahme
der Unterbeschäftigung gab es auch bei Chemikern.
Aus dem Rahmen fallen Bauingenieure sowie Architekten, denn
für diese Berufsgruppen nahm die Arbeitslosigkeit ab. Einfluss
darauf hatte wohl auch die lange Zeit abnehmende Zahl an
Studierenden der entsprechenden Fächer, die wegen einer über
Jahre anhaltenden „Talfahrt“ in der Bauproduktion als wenig
attraktiv eingestuft wurden. Ebenfalls günstig hat sich die Arbeitslosigkeit
in anderen akademischen Tätigkeitsfeldern mit einem
unterdurchschnittlichen Zulauf an Studierenden entwickelt –
etwa bei Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaftlern, Juristen
sowie Lehrern allgemeinbildender und beruflicher Schulen.“
Mehr dazu: DIW